Metaebene #2 Umfrage

Im Museum wird in glaube ich eh immer ein Leihvertrag mit den Publishern ausgemacht und nicht direkt mit den Entwicklern gesprochen. Am Ende ist es aber leide so, dass die ihre eigenen Spiel nicht so sehr als Kunst auffassen, die ihren Platz auch im Museum haben kann, sondern als kommerzielles Produkt. Und über so einen Museumsmodus lässt sich kein Geld verdienen (gleiches gilt für andere technische Hürden).

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Sogar bei ntv gibt es Spieletests zu lesen. :open_mouth:

Stimmt. Und auf den ersten Blick gar nicht mal schlecht. Bei dieser Kolumne hab’ ich’s mir insofern tatsächlich einfach gemacht indem ich eigentlich nur die Medien betrachtet habe, die ich eh’ konsumiere. (plus Standard, Rainer Sigl wegen). Damit sind einige Sachen unter den TIsch gefallen, wie z.B. auch die Zeit, wie @Lyra zu Recht anmerkte.

Aber allgemein zum Thema Spiele in Mainstream-Medien: als Folge des BG3 Hypes sind einige Wasted-Autoren tatsächlich quasi in den Olymp der Hochkultur vorgestoßen:

  1. Dom hat einen Artikel im Feuilleton(!) der Printausgabe der Süddeutschen geschrieben. „Baldur’s Gate 3“ im Test: Ein Computerspiel bis unter die Unterwäsche - Kultur - SZ.de (sueddeutsche.de) Direkt neben der Falstaff Besprechung von den Salzburger-Festspielen.
  2. Rainer Sigl hat im Kulturprogramm des Öffentlich Rechtlichen Fernsehns BG3 vorgestellt: Rollenspiel als unwahrscheinlicher Sommerhit - ORF Topos

Hochkultur, Mitte der Gesselschaft, voll auf die zwölf. :slight_smile:

Man sieht also: eine Wasted Autorschaft wirkt sich positiv auf die Medienpräsenz aus! Yay! Was kommt als nächstes?
Christian Schiffer übernimmt die Talkshow von Markus Lanz? Jagoda moderiert Wetten Dass?

Wir sind gespannt …

(@VfBFan: dass ich neuerdings korrekt ein Leerzeichen vor den Ellipse-Punkten mache ist ganz allein Dein Verdienst!)

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Demnächst mal wieder eine Metaebene von @KaFour und ich könnte nicht glücklich sein.

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