How to: Hideo Kojima

How to: Hideo Kojima – WASTED Magazin

Die einen feiern ihn als Genie, die anderen sehen ihn als Nerd ohne Filter für sich selbst. Welche Seite man auch wählt: Hideo Kojima ist ohne Zweifel eine der schillernsten Figuren der Videospielindustrie. Das steckt hinter seinem Ruf und seinen Spielen. Text Cover Kim Nguyen Teilen facebook twitter whatsapp mail Spätestens jetzt gehört auch er…

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Schöner Artikel. Vor allem weil er Kojima lobt, wo ihm Lob gebührt, aber halt auch kritisiert, wo man kritisieren kann.

Meine Kojima Erfahrung beschränkt sich auf ganz wenig Metal Gear Solid 4 auf der PS3 und etwas mehr Death Stranding auf dem PC. Das PS3-Erlebnis litt dabei ein wenig darunter, dass es mein allererster Kontakt mit einem Game-Controller war und ich das Tutorial komplett fluchend verbracht habe. Danach war Ende. Ein traumatisches Erlebnis. Danach habe ich für die komplette PS3 Lebensdauer nur die BluRay Fernbedienung verwendet sowie das, was bei Guitar Hero mitgeliefert wurde. (Und nein, ich habe keinen Souls Teil mit der Gitarre gespielt… :grinning:)

Death Strandung fand ich sehr faszinierend und einzigartig. Auch was die Verwendung von Musik angeht. Aber diese gefühlt 20-fach Controller-Belegung hat mich auch hier genervt und schließlich davon weggebracht.

Vielleicht braucht das Wasted Spiele-Test-Quartett eine neue Kategorie: „Anzahl Controller-Aktionen“. Tetris kommt dann auf 2+1optional (Links rum, rechts rum, fallen lassen). Vampire Survivors auf lobenswerte 4. Und GTA V auf „300 (Situations- und Quest abhängig)“

Aber auf Death Strandung habe ich jetzt doch wieder ein wenig Bock, von daher hat sich der Atikel für mich gelohnt.

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Das war auch mein Eindruck. Schön geschrieben, sowohl der Artikel als auch dein Kommentar :+1:

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Der Text resoniert sehr bei mir. Danke dafür!
Ich bin immer bei genau den Punkten verstört bzw. begeistert, die der Artikel nennt. Ich liebe Kojimas Games allerdings für die gesamtmediale Grenzüberschreitung und für die Integrität ihrer Bestandteile. Musik, Story, Mechanik, Visuals… Das greift für mich so gut ineinander wie es eben sein muss in einem Multimedium.

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Ich hatte als PC Spieler lange keinen Bezug zu Kojima, bis ich vor einiger Zeit mit sehr viel Vergnügen MGS 1 und mit etwas weniger Vergnügen MGS 2 nachgeholt hab. Zwar glaube ich nicht, dass hinter dem ganzen glorreichen Unsinn irgendein kluger Kern versteckt ist, der über das Amalgam halbverdauter Kulturprodukte hinausgeht, aber das macht auch nichts, denn wie Benjamin zu Recht schreibt funktioniert das Ergebnis als multimediales Computerspiel trotzdem hervorragend. Angesichts der Risikofurcht im AAA Bereich muss man einen Typen einfach respektieren, der in seinem Größenwahn mit sowas wie Death Stranding daherkommt. Zumal wenn es dann sogar noch ein gutes Spiel ist!

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Ich glaube aber doch, dass ein kluger Kern in so was wie Death Stranding oder MGS drinsteckt, weil der Themenbaukasten der vielen Bilder und Geschichten zwangsläufig etwas mit einem macht, wenn man sich diesem Angebot nähert. Das macht auch einen solchen Kulturproduktklumpatsch in meinen Augen sehr wertvoll.

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Schön präziser Artikel, finde ich. Ich habe MGS1 als kleiner Junge gespielt und daher total deep gefunden. Danach viele, viele Jahre später MGS3 ausprobiert und mich schlappgelacht über die gewollt bedeutungsvollen Dialoge. Ich wollte es richtig gut finden, konnte aber nach so drei vier Stunden nicht mehr. Vielleicht hätte ich mit der erwähnten Camp-Brille länger durchgehalten.
Was ich besonders wichtig finde, ist Kojimas Bild als Einzelkämpfer und Genie. Genauso ungerechtfertigt wie teilweise Ken Levine als Auteur abgefeiert wurde (Bioshock Infinite überschätztestes Spiel der Welt). Und vor allem sollte man nicht auf die Idee kommen, dass Kojima noch viel bessere Sachen machen würde, wenn diese ganzen nervigen anderen Leute nicht wären. Aber das wurde ja auch alles sehr gut im Artikel dargestellt, daher einfach nur große Zustimmung von mir.

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