Gamescom – Yay or nay?

Gamescom – Yay or nay? – WASTED Magazin

Endlich! Die drei Damen vom Grill sind wieder komplett und so erzählen euch heute Sebastian, Ben und Jagoda was letzten Monat bei Wasted zugange war. Ihr könnt euch also selbst davon überzeugen, ob Ben den Juli als Chefredakteur von Wasted relativ unbeschadet überstanden hat.

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Also für mich ist Gamescom auf jeden Fall ein nay. Ich war 2018 das erste (und einzige) Mal dort. An großen Spielen hatte mich damals nur Anno1800 interessiert, aber auch dafür hätte ich 4h anstehen müssen, nein danke. Das hat dann dazu geführt das ich viel in der Indie Area (wie von euch empfohlen ist die ganz cool) und in dem Retro Bereich war. Hab mir trotzdem jede Halle angeschaut, war ja schließlich das erste Mal.
Aber Abseits von Retro und Indie Area gab es jetzt nichts, was mich angesprochen hat. Warum soll ich mich bei schlechter Luft von irgendwelchen Bühnen herunter anschreien lassen und bei irgendwas mitmachen um komische Werbegeschenke mitzunehmen? Oder 4h in der Schlange warten und in der Zeit auf der Switch irgendwas spielen, nur um für 20 Minuten einen AAA Titel anspielen zu können?

Für Medienschaffende ist die Gamescom vielleicht (fachlich) ganz cool (Abseits vom Stress) - für die Durchschnittsgamerin erschließt sich mich der appeal absolut nicht. Maximal für die Indie Area, aber selbst da fand ich es zu voll und zu eng.

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War für die Gamescom als Spektakel jeweils 2014 und 2016 mal in den Hallen der Koelnmesse und bin da nur für Eindrücke mit meiner Kamera herumgestromert. Angespielt habe ich - bis auf 10 Minuten Alien: Isolation - so gut wie nichts, weil mir das einfach zu viel Trubel um mich herum war. Insofern bin ich da sehr bei @Lyra und empfinde die Messe vor allem als ein Branchentreffen mit einem enormen Werbeaufwand zu dem auch Endkunden Zugang erhalten. Für Brancheninsider mit eigenen Anspiel- und Gesprächsterminen mag das Event für Geschäftsanbahnungen, Berichterstattung und allgemeine Netzwerkarbeit sicherlich sinnvoll sein. Für mich als Endkunden hat es aber - abseits vom Spektakel - keinen allzu großen Wert.




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Sehr schön, jetzt kann ich mir vorstellen, wie ich Ben auf der Gamescom 2010 (?) beim Anstehen für Diablo 3 in den Nacken geatmet habe! Würde schon sagen, dass die 2 Stunden Warten sich für mein damaliges Ich gelohnt haben

Hab den Podcast noch nicht zuende hören können aber gab es noch eine Ankündigung zu einem eventuellen Treffen auf/vor/nach der Gamescom oder wird das aufgrund des dürftigen Lineups eher verschoben?

PS: Räucherschinken direkt vom Bein, gebrannte Mandeln sowie Massagen vor Ort habe ich alles schon auf Kongressen oder Messen erlebt :face_with_peeking_eye:

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a) gab es nicht (oder ich hab es überhört)
b) ist das Line-Up für eine Parplatzparty relevant? :alien:

Nee definitiv nicht!
Wollte aber vor allem wissen welche Tage überhaupt angepeilt werden, da ich mir nur ein Ticket für einen Tag kaufen würde und unter der Woche wirds wahrscheinlich schwierig

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Stellt ihr euch für die Gamescom an, ich campieren schonmal für die Xenoblade Chronicles 3-Besprechung/Test/Review :stuck_out_tongue_winking_eye:

Und ja, man darf dafür wirklich keinen Wert auf Minimalismus legen :joy:
(Keine Sorge, man sieht absolut nichts wichtiges auf dem Foto, wenn überhaupt. Mittagspause auf der Wiese mit der Switch… Es fehlen sogar die leuchtenden Treffer/Schadenszahlen und dann ist auch noch gerade Nacht :person_facepalming:)


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Ich war dort! Da haben sich sehr viele Menschen gegenseitig die Nacken abgeatmet, vielleicht waren wir auch dabei.

Da könnte auch Secret of Mana stehen :smiley:

Wenn LGS wirklich der Battle-Royal-Modus unter den Spielepodcasts wäre :face_with_hand_over_mouth::

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Können wir hier bitte einmal für Meme des Jahres stimmen?

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Schon das Meme des Monats ist tot, was soll das dann mit dem Meme des Jahres werden :cry:

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Zum Thema schlechtes essen auf Messen:

Die Leute die die Stände auf- und abbauen geht es noch schlechter. Die ernähren sich die ganze Zeit nur von Döner und Energy Drinks.

Aber einer meiner Aussteigerpläne ist auf solchen Events und Festivals Käsespätzle zu verkaufen (und Kaffee mit Kardamom und Safran).

Billig zu machen, schmeckt geil und kann man schnell servieren.

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Ich hab mir das schon mal mit okonomiyaki überlegt. Also so wie ich sie mache. Auch wenn mir jeder Japaner den Teller an den Kopf werfen würde. Das habe ich bewusst nicht gegendert, Japanerinnen würden einfach nur kichern. Aber mir schmecken sie so!

Sind das nicht die japanische Variante der holländischen hartige Pannekoeken?

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Kann man wahrscheinlich sagen, auch wenn dann erst recht die Japaner kommen und einem Teller an den Kopf werfen. Ich kannte als koreanisches Gegenstück vor allem Pa-dschon(?).
Das geniale an okonomiyaki sind halt die bonito-flocken(yay!). Wenn die vom Pfannkuchen angewärmt werden, fangen die an sich zu bewegen und es sieht so aus als würde der Pfannkuchenbelag leben. Ein sehr beliebter Effekt in Japan und der smasher auf jeder dinnerparty :joy:

Lass mir Mal ein gutes Rezept zukommen dann probiere ich das aus. Ich muss demnächst ein Abendessen organisieren :sunglasses:

Ich mach meins immer aus dem Kopf, deshalb hier:

  • Udon Nudeln, fertig gekocht
  • 1 Ei
  • 1 Handvoll Mehl (nicht so viel, ca 50g)
  • 1 TL Stärke
  • 1 Tasse Dashi (ich nehm Misobrühe, die ich aus dem großartigen https://www.schwarzwald-miso.de
  • 1/2 oder 1/4 Weißkohl in dünne Streifen geschnitten
  • Karotte, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 pk eingelegter Ingwer, in dünne Streifen geschnitten
  • Meeresfrüchte oder frischer Fisch
  • im Original auch Bacon, aber den lass ich immer weg

Oben drauf:

  • Frühlingszwiebeln geschnitten
  • Mayonnaise oder Sesam-Mayonnaise
  • Tonkatsu, rühr ich selbst an aus bbq sauce, soya sauce, mirin, wourcestershiresauce, bisschen chili
  • Bonitoflocken (Katsuoboshi)
  • Nori-Blättchen

Ei mit Dashi verrühren, mit Mehl und Stärke soweit andicken bis ein semiflüssiger schlarz entsteht, alle anderen Zutaten rein, Nudeln und Streifen nicht kleinschneiden, die halten das Teil zusammen. Der Teig sollte so aussehen, als wären es einfach die leicht angeschlarzten Zutaten. Dann braten wie ein Pfannkuchen. Das wird das schwierigste, aber mit Übung kein Problem: kleine Schüssel vollmachen, Inhalt runterdrücken, in its Pfanne stürzen, flachdrücken. Wenden. Garnieren. Essen. Hab ich was vergessen? Bestimmt, aber das ist egal. Okonomiyaki heißt übersetzt ‚wie du willst‘. Also sei kreativ und geh nach deinem Geschmack. An guadn.

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Allein für „schlarz“ hat es sich gelohnt nach einem Kochrezept in einem Gamescom thread zu fragen.

Von der wasted Redaktion wünsche ich mir übrigens nicht weniger als eine Reportage über die widrigen Arbeitsbedingungen der Messestandsmitarbeiter und wie es den Reinigungskräften danach geht.

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